Gestern spülte es uns Pastafari dort an Land, wo sich im Dezember die Leute einfinden um einzukaufen, dabei Bäuche zu füllen sowie heiße Getränke zu schlürfen. Zugegeben, das Wetter deutete darauf hin, dass nicht gerade der beste Tag für einen Landgang vor uns lag, denn es schüttete wie aus Kannen. Aber ein Pirat, ein Wort. Abgemacht war abgemacht.
Unser Monster hatte wie immer großes Nachsehen mit uns und schob, als wir Berlin erreichten, kurzerhand die Regenwolken etwas beiseite, sodass es nur wenig tröpfelte. Wir hüllten uns in unsere Winteruniformen und stapften munter und unerschrocken in Richtung Lucia Weihnachtsmarkt, der im Hof der KulturBrauerei aufgebaut war.
Als strategisch geeigneten Punkt machten wir den Eingang zum Weihnachtsmarkt aus. Da es sich hier um einen Tunnel handelte, war uns obendrein noch Schutz vor den gelegentlichen Regentropfen gegeben, wenngleich es mitunter eine zugige Angelegenheit war. Aber hej, Piraten sind hart.
Wir verteilten unsere Flyer und brachten so vielen Ungläubigen wie möglich die wahre Weihnachtsgeschichte nahe. Außerdem verteilten wir wieder unsere allseits beliebten Fleischbällchen, bestückt mit kleinen Fähnchen, auf denen Piratenfisch und natürlich unser Fliegendes Spaghettimonster grüßten.
Diese Aktion stieg ja nicht zum ersten Mal, war aber irgendwie anders als sonst. Die Leute rannten zwar auch diesmal eher hektisch in Richtung Weihnachtsmarkt, nahmen aber gern und fast automatisch unsere dargebotenen Flyer ab. Auch die Fleischbällchen fanden guten Zuspruch.
Fragen, Diskussionen, Anmerkungen gab es leider diesmal kaum. Lag es am Wetter oder der Hast, die vielen Leuten anzusehen war? Einer meinte sogar mal: „ah, Piratenpartei!“ Unsere Antwort trug ihm der Wind nach. Er war schon zu weit enteilt, als dass ein Gespräch hätte zustande kommen können.
Immerhin steckten sie die Flyer ein. Ich male mir gerade aus, wie sie heute in einer ruhigen Minute den Flyer auspacken und erst einmal den Holzweg bei Lichte betrachtet erkennen, auf dem sie sich gestern befanden.
Wir wurden, auch Dank einer neuen Ansprache, unsere Flyer trotz des ungemütlichen Wetters gut los. Früher hatten wir die mit den Worten „Weihnachten, wie es wirklich war“ angepriesen, jetzt mit „Piratenweihnacht – eine lustige Geschichte“. Piraten sind z.Z. in in Berlin. Nach etwa 80 min waren die 200 Stück an die Leute gebracht. Ob  die dann zu Hause Lesenden die Geschichte wirklich lustig fanden, darf bezweifelt werden. Na, man kann es halt nicht allen Recht machen. 🙂

Zum Abschluss gab es dann noch einen schönen heißen Punsch für Bruder Spaghettus, Cpt. Nodus, Bruder Nudelwasser und natürlich für 

Eure