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Die Feiertage



Blaudonnerstag - Garfreitag - Passtah
- zu Ostern

Das Passtahfest ist nach den Holidays das bedeutendste Fest der Pastafari. Es geht über mehrere Tage und beginnt mit dem

Blaudonnerstag.
An diesem Tage gedenken wir Pastafari seit alters her all unseren Brüdern und Schwestern, die im Kampf für unsere Sache auf hoher See ihr Leben lassen mussten. Der streng gläubige Pastafari nimmt am Blaudonnerstag nur Nahrung zu sich, die ihm das blaue Meer schenkt. Werden die zubereiteten Speisen auf festlich gedecktem Tische angerichtet, ist jedem Pastafari gewiss, dass er den Segen des Fliegenden Spaghettimonsters erhält. Natürlich segnet Es auch die, die keinen Fisch essen möchten. Allerdings müssen diese Pastafari wenigstens das Blaue Meer würdigen, indem sie zumindest entsprechende Getränke einnehmen, also solche, die blau sind oder blau machen.

Nach dem Verzehr wirft der gläubige Pastafari dann eine Fischgräte ins Feuer. Dieser alte Brauch stammt noch aus Urzeiten, als die Pastafari ein wenig abergläubisch waren. Sie wollten durch das Verbrennen der Gräte Schutz vor diversen Krankheiten erlangen. Ein weiterer alter Brauch besteht im Trinken von Gerstensaft. Verzehrt man ihn, so nimmt man dem wild tobenden Meer die Schaumkronen, macht es wieder ruhig und sanft. So schaukeln die Piraten in einen friedlichen Schlummer.

Garfreitag,

der zweite Tag des Passtahfestes, wird bekanntlich auch von unserem Staat anerkannt. Deshalb ist er schon seit vielen Jahren ein Feiertag für alle Menschen des Landes.

Wir Pastafari feiern ihn, weil an diesem Tage erstmals eine Nudel richtig gegart wurde. Deshalb ist dieser Tag für uns ein Tag der Gaumenfreuden. Es gibt reichlich Nudelgerichte, warm und auch kalt, es brutzelt das Fleisch im Ofen oder auf dem Herd. Küchendüfte ziehen durchs ganze Haus.

Abends erreicht das Fest seinen Höhepunkt. Es wird aufgetafelt, gesungen, getanzt, musiziert. Freunde werden eingeladen, Pastafari kommen von fern und nah, um gemeinsam so richtig ausgelassen zu feiern, wie es nur Piraten vermögen. So war es seit je her Brauch und so wird es bleiben.

Passtahsonntag
ist natürlich der wichtigste Tag, auf den sich die Piratenkinder am meisten freuen. Sie durften dann viele kleine Schätze suchen, die vorher von den Piraten versteckt wurden. Leider sind später die Piraten so verarmt, dass sie sich keine Schätze mehr für ihre Kinder leisten konnten. In ihrer Scham erfanden sie die Geschichte vom Hasen, der die Geschenke bringt: Schön gefärbte Eier und Süßigkeiten.

Piratendankfest - zu Pfingsten

Das Piratendankfest ist im Pastafaritum eine traditionelle Feier nach der ersten Kaperfahrt im Jahr, bei der alle Gläubigen unserem Gott, dem Fliegenden Spaghettimonster, für die Beute danken, Ihm huldigen und bitten, auch weiterhin die Schiffe gut zu leiten und die Piraten zu schützen.

Dazu werden die schönsten Teile der Beute öffentlich auf geschmückten Wagen durch die Straßen gefahren oder auf samtenen Kissen getragen. Nach der Prozession werden sie Ihm geopfert. Dazu bringt man sie in eine tief in die Erde führende Höhle und bietet sie auf einem stilisierten Beiboot dem Monster dar. Die Höhle wird durch einen großen Stein, den nur viele Piraten gemeinsam bewegen können, verschlossen. Danach wartet man drei Tage, in denen man unserem Kumpel, dem Monster, Zeit gibt, sich reichlich zu bedienen. Anschließend wird die Höhle wieder geöffnet. Sind die Schätze noch im Beiboot, gilt das als sicheres Zeichen, dem Monster hat das Opfer sehr gefallen. Sonst hätte es die Beute vernichtet. Weil es aber nicht unser Herr, sondern unser Kumpel ist, hat Es sie trotzdem nicht an sich genommen, sondern weiterhin uns überlassen.

Zuletzt werden Räder unter das stilisierte Beiboot geschoben und das mit den ganzen Gaben aus der tiefen Erde wieder oben unter das Himmelslicht gefahren. Um das Monster noch mehr zu ehren, nennen deshalb manche Pastafari dieses Fest auch Monsters Himmelfahrt. Sie kochen besonders leckere Soßen für ihre Pasta, backen Ihm schöne Torten, und tanzen, feiern und trinken drei Tage lang.


RAMENDAN

Ramendan liegt etwa in der gleichen Zeit, wie der islamische Ramadan.

Für uns ist Ramendan jedoch kein Fest des Fastens, der Gebete und der Nächstenliebe. Wir erinnern uns an die Zeit als Studenten. Immer fehlte es an nötigem Kleingeld, um werthaltige Nahrung zu beschaffen. Oft plagte der Hunger so sehr, dass vom letzten Bargeld preiswerte Instant-Nudelprodukte gewählt wurden, die leider nicht sonderlich sättigten.

Wir gedenken der alten Zeiten, ernähren uns von Instant-Nudeln, vorzugsweise Ramen. Jeden Monat zwei, drei Tage, um keine bleibenden Gesundheitsschäden davonzutragen. Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben bzw. noch erreichen werden und sind vor allem glücklich, dass wir Pastafarianer sind und deshalb hier nicht beten und fasten brauchen.
Sollten wir uns gelegentlich bei Sonderangeboten dazu haben hinreißen lassen, zu viele Nudeln zu horten, so geben wir gern an Bedürftige davon ab.


DER INTERNATIONALE "SPRICH WIE EIN PIRAT"-TAG

Jedes Jahr am 19. September gedenken wir Pastafari unserer Piratenwurzeln. Gemäß unseres Evangeliums haben wir uns auf die Suche nach Grog und Weibern zu machen. Aber wir wissen ja, dass der eine oder andere Pirat lieber einen Bruder ins Auge seiner Begierde fassen würde und Piratinnen zwischen Schwestern und stattlichen Piraten selbst wählen dürfen, je nach eigenem Geschmack. Sogar die Sache mit dem Grog wird großzügig gehandhabt. Der Biervulkan spuckt jedem Pastafarianer ja das Getränk aus, worauf er gerade Lust hat. Alkoholisch sollte es jedoch vorzugsweise sein, denn so kann er möglicherweise erfolgreiche Missionsarbeit durchführen. Mit jedem Grog sollte doch der sturste Ungläubige sich zu öffnen beginnen für die einzig wissenschaftliche Religion. Ist die Zunge erst mal gelockert, spricht jeder wie von selbst wie ein Pirat.


HALLOWEEN

Wir Pastafari tragen an diesem Tage unsere Piratenuniform, um die Zeiten zu ehren, als Piraten noch frei über die Weltmeere segelten. Wir verteilen Süßigkeiten, wie es seit Alters her Piratentradition ist, die leider bei vielen Ungläubigen in Vergessenheit geriet, da die Piraten nach zahlreichen Verfolgungen mit der Verteilung nicht mehr ganz so großzügig waren.

Zieht an diesem Tage um die Häuser, wenn es schon nicht die Weltmeere sein können und labt euch am Grog und amüsiert euch mit Freunden, Weibern oder Menschen, die es verdienen, mit euch feiern zu dürfen.


Pastat - die Fröhliche Nudelzeit

Den Monat Dezember bezeichnen wir Pastafari seit Alters her als Fröhliche Nudelzeit. Sie hielt in jeder Piratenkate Einzug, sobald im Dezember Flaute auf den Weltmeeren war und der Wind scharf und kalt um zugige Ecken blies. Die Weiber der Piraten saßen dann nicht etwa faul in ihren Winterquartieren herum, nein, sie hatten reichlich zu tun. Der Dezember war der Monat, in dem fleißig Nudeln hergestellt wurden. Damals gab es keinen Supermarkt, in dem man seine Vorräte kaufen konnte. Selbst war die Piratin!

Aber auch Leckereien für das Nudlige Lichterfest wurden vorbereitet. Es ging ans Nüsse knacken, Mandeln schälen, Teig ausrollen und vieles mehr, um eine ordentliche Menge Gebäck zu bekommen. Überall duftete es nach gebackenen Plätzchen, die Backöfen liefen auf Hochtouren.

Auf den Tischen sah es in dieser Zeit nicht gerade übersichtlich aus, da sich die Piratenweiber gern gemeinsam über die Winterarbeiten hermachten, um nebenbei ordentlich quasseln zu können. Von Zeit zu Zeit wurde sogar gesungen. Die Gruppe war oft so groß, dass nicht für alle Weiber Küchenarbeit abfiel. Die hatten dann die Kleidung zu reparieren, die nach harten Schlachten der Piraten so einiges abbekam. So türmten sich in einer Ecke des Tisches auch noch bunte Flicken, Litzen, Knöpfe.

Egal, was auf dem Tisch alles Platz finden musste, ein Utensil war immer präsent. Genau auf der Tischmitte stand ein runder Holz- oder Metallreifen, der als Untersetzer für die Teekanne diente. Bei all der Arbeit gab es natürlich zur Belohnung ab und an ein Tässchen heißen Tees.

War das Wetter so ungemütlich, dass selbst Piratenkinder nicht raus wollten, fanden sie sich in den Stuben ein. Dort saßen sie oft um den Tisch herum, um dem Geschwätz der Mütter zu lauschen. Aber das wurde bald langweilig, sie begannen sich abzulenken. Faul und träge durch die Wärme der Stube griffen sie für ihr Spiel alles, was so auf dem Tische zu finden war. Es dauerte nicht lange und der Untersetzer wurde mit Flicken, Nudeln, Bändern, Nussschalen, Knöpfen und allem, was auf dem Tische noch so herum lag, dekoriert.

Das sah so schön aus, dass die Piratinnen lieber den Teekessel wieder auf den Herd stellten, als dieses Kunstwerk zu zerstören. Als es dunkelte, drapierten die Weiber noch eine Kerze in die Mitte, später auch mehrere, je nach Lichtbedarf.

Dieser bunte Lichterkranz machte allen so große Freude, dass sie beschlossen, von nun an immer so einen Kranz auf den Tisch zu stellen, sobald der Dezember anbricht. Findig, wie die Piratenkinder waren, drapierten sie in den folgenden Jahren je nach Lage der Sache 3 oder 4 Kerzen auf den Kranz und zündeten Freitag für Freitag eine an, um so einen Zeitmesser zu haben, der ihnen anzeigt, wann das Nudlige Lichterfest endlich herangerückt ist.

Heute stellt jeder Pastafari so einen Lichterkranz ab Dezember auf den Tisch und zündet am 1. Freitag im Dezember das 1. Licht an.


Weinachten

Weinachten ist das Fest alter pastafarianischer Piraten. Die waren nicht, wie Piraten heute, Schurken die Lösegeld erpressen, sondern Robin Hoods der Meere. Sie nahmen den Reichen, um den Armen zu geben. Ganz besonders hatten sie dabei die Kinder im Blick. Übers Jahr jagten sie den Reichen zu unrecht erworbenes Vermögen ab. Manche Reiche mit sozialem Gefühl spendeten sogar freiwillig. An das Verschenken ging es, wenn die Schifffahrtssaison vorbei war. In der dunklen Jahreszeit gab`s sonst nicht viel zu tun.

So entstand die Tradition des Weinachtsgeschenks und der Zeitpunkt für das Fest.

Damit die Piraten auch immer den Weg zu den Kindern fanden, machten die ihnen Licht.
Leuchttürme konnten Kinder nicht bauen aber so ähnlich sollte es sein. Da kam ein Kind auf den Einfall, einen Schiffsmast mit alle seinen Rahen verkleinert nachzubauen und auf Rahen Kerzen zu setzen.

Daraus entwickelte sich der Weinachtsbaum.

Weil die Kinder die Piraten ehren wollten, suchten sie eine Figur, in der sie alle Piraten vereint sehen konnten. Die Uniformen der Piraten wurden zum Umhang, die langen Pudelmützen, die Piraten im Winter an Land trugen, wurden erhalten. Geändert haben sich die Farben. Die sind nicht, wie viele vermuten, ein Werbegag von Coca Cola. Nein, die Farben geben das Rot-Weiß der Leuchttürme wieder.

So entstand der Weinachtsmann.

Waren die Piraten fertig mit ihrer Geschenkaktion, waren sie berechtigt stolz auf ihr Werk.
Sie trafen sich bei einer oder auch mehreren Flaschen Wein. Die Kinder, glücklich über ihre Geschenke und die vielen Süßigkeiten, die die Piraten für sie bereit gestellt hatten, sausten munter zwischen den Tische herum. Das klappt immer ganz prima, bis einmal ein etwas zu schneller Knabe die Flasche eines Piraten umstieß, dass der Wein auslief. Natürlich war der sehr erschrocken und kurz vor dem Weinen. Tröstend erklärte ihm der Pirat deshalb, wie viel Arbeit im Wein steckt, wie schwer die Winzer an ihrem Weinberg arbeiten müssen der oft nicht mal ihr eigener ist, sondern einem bösen Grafen oder König gehörte. Ganz vorsichtig und milde gab er dem Knaben trotzdem die Mahnung mit auf den Weg: "Du musst den Wein achten!"

So entstand die Fabel vom Weinberg des bösen Herrn und das Wort Weinachten, später durch ein h verfremdet.

Auch deshalb feiern Pastafari heute nicht mehr ihr WeinAchtsFest, sondern "Nudliges Lichterfest".

Impressum: Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V.

17268 Templin, Schulzenfelde 9. Vors. Rüdiger Weida eingetragen unter VR3831 NP gemeinnützige Körperschaft 062/142/02539
Inhaltlich verantwortlich: Rüdiger Weida, Schulzenfelde 9, D-17267 Templin


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